Ein Naturschutzgebiet ist die stärkste großräumige Schutzkategorie. In Deutschland basiert es auf Bundes- und in Österreich auf Landesrecht. Die verbindenden Ziele sind der Erhalt einer ursprünglichen Landschaft, Schutz von seltenen, gefährdeten oder charakteristischen Tieren und Pflanzen und die Bewahrung von Räumen mit besonderem wissenschaftlich-ökologischem Interesse.
Der Bannwald Konventwald hat den Namen von seiner Zugehörigkeit zum Kloster Konvent St. Peter. Er umfaßt Hanglagen zwischen 700 und 860 m NN. Die sandig-lehmigen Böden (überwiegend eutrophe Braunerden) sind stark humos und gehören zu den nährstoffreichsten im Kristallinschwarzwald. Das gesamte Gebiet wird bestockt von montanem Buchen-Tannenwald in verschiedenen ökologischen Ausbildungen. Der sonnseitige Hang ist charakterisiert durch ausgedehnte Rasen des Waldschwingels. Am Unterhang wächst die Stechpalme, die an ein atlantisch getöntes Klima gebunden ist. Die Bodenvegetation am schattseitigen Osthang wird von Frischezeigern wie das Springkraut, das Hexenkraut und verschiedenen Farnarten gebildet. In der frischen Hangrinne im Ostteil des Gebietes hat sich beweglicher Gesteinsschutt angesammelt. Je feuchter die Rinne in ihrem unteren Teil wird, um so stärker ist der Ahorn in der Baumschicht vertreten. In der Bodenschicht wachsen Pendelsegge, das Gegenblättrige Milzkraut und der Waldziest; Bannwald (LWaldG § 32).
| Ort | Deutschland - Baden-Württemberg - Breisgau-Hochschwarzwald |
| Webseite | https://rips-dienste.lubw.baden-wuerttemberg.de/rips/ripsservices/apps/naturschutz/schutzgebiete/steckbrief.aspx?id=909001000187 |
| Fläche | 15,40ha |
| IUCN Kategorie | IV |
| DtP ID | 00c98911-552d-42d4-b46e-47fbfdcd7674 |
Verordnung Bannwald Konventwald
11. Dezember 1975