Ausgewiesene Wege/Plätze
Feldberger Hütte schützt eiszeitlich geformte Hügel, Buchenwälder und Feuchtgebiete. Seltene Pflanzen wie Türkenbund-Lilie sowie Adler, Spechte und Amphibien leben hier. Historische Hügelgräber und eine slawische Burganlage zeugen von früher Besiedlung.
Das Naturschutzgebiet Feldberger Hütte bewahrt eine vielfältige, eiszeitlich geprägte Landschaft. Es umfasst hügelige Gebiete mit alten Buchenwäldern und kleinräumigen Feuchtgebieten in ehemaligen Toteisformen. Dieser Lebensraum ist ein Refugium für seltene Pflanzenarten wie das Waldvögelein, die Türkenbund-Lilie, das Breitblättrige Knabenkraut und die Vogel-Nestwurz, die hier prächtig gedeihen. Die Tierwelt ist ebenso reichhaltig und schützenswert. Hier leben Vogelarten wie der Schreiadler, der Kranich, der Schwarzspecht und der Mittelspecht. Auch verschiedene Amphibienarten wie der Laubfrosch, die Rotbauchunke, die Knoblauchkröte sowie der Teich- und Kammmolch finden in den Feuchtgebieten ideale Bedingungen. Über die naturräumliche Bedeutung hinaus ist das Gebiet von hoher kulturhistorischer Relevanz. Zahlreiche Hügelgräber aus der Steinzeit belegen eine lange menschliche Besiedlung. Auf dem Schlossberg befand sich vor über 1000 Jahren zudem eine slawische Burganlage, deren Spuren bis heute sichtbar sind. Der Süden des Schutzgebiets ist durch Wanderwege erschlossen und bietet vom Reiherberg einen weiten Ausblick über den Feldberger Haussee.
| Ort | Deutschland - Mecklenburg-Vorpommern - Mecklenburgische Seenplatte |
| Fläche | 4,75km² |
| Gründungsjahr | 1957 |
| IUCN Kategorie | IV |
| DtP ID | 7c297df5-5bfe-4a67-a27f-587c0155551f |
Ausgewiesene Wege/Plätze
Verordnung über das Naturschutzgebiet 'Feldberger Hütte'
16. August 1994