Hohe Burg und Schwarzer See schützt Buchenwälder und ein einzigartiges Moor mit Schwingrasen, zugänglich über einen Knüppeldamm zum Schwarzen See. Das Naturwaldreservat ehrt Pioniere ökologischer Forstwirtschaft.
Das Gebiet "Hohe Burg und Schwarzer See" ist ein wichtiges Naturrefugium in Mecklenburg-Vorpommern, das gut erhaltene Buchenwälder und ein ausgeprägtes Moorgebiet umfasst. Die Buchenwälder konnten sich über Jahrzehnte hinweg ungestört entwickeln und weisen eine hohe Naturnähe auf. Das Moor befindet sich in erfolgreicher Regeneration, wobei sich zunehmend torfbildende Vegetationsformen etablieren, die spezialisierten Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bieten. Eine besondere Attraktion ist der Schwarze See, der über einen Knüppeldamm durch einen Schwingrasen erreichbar ist und Einblicke in dieses seltene Biotop ermöglicht. Als Teil des FFH-Gebietes Schlemminer Wälder und Kleingewässerlandschaft spielt dieses Gebiet eine wichtige Rolle für den europäischen Artenschutz. Die Hohe Burg dient zudem als Naturwaldreservat zur Erforschung ungestörter Waldentwicklung. Ein Gedenkstein erinnert an frühe Befürworter einer ökologisch ausgerichteten Forstwirtschaft und unterstreicht die lange Tradition nachhaltigen Umgangs mit der Natur.
| Ort | Deutschland - Mecklenburg-Vorpommern |
| Fläche | 1,17km² |
| Gründungsjahr | 1939 |
| IUCN Kategorie | IV |
| DtP ID | fdc7f583-1e3b-49bd-be00-560ce2fbe9ad |
Anordnung Nr. 1 über Naturschutzgebiete
30. März 1961
Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Nr. 71
13. August 1954