Volksdorfer Teichwiesen

Naturschutzgebiet

Beschreibung & Karte

Überblick

Die Volksdorfer Teichwiesen sind eines der letzten gut erhalten gebliebenen "Tunneltäler" Hamburgs, das von unter dem Eis abfließenden Schmelzwässern in unmittelbarer Nähe des Eisrandes geschaffen wurde.

Beschreibung

Im Gegensatz zu vielen anderen Tunneltälern, so z.B. dem Stellmoorer Tunneltal, ist das Volksdorfer Tunneltal extrem kurz und stellt daher eine geologische Besonderheit dar. Heute treten die Volksdorfer Teichwiesen nur noch als sanfte Talmulde in Erscheinung, da die ursprünglich wesentlich tiefere Hohlform mit über 14 m Bodenschichten verfüllt worden ist. Diese geologischen Besonderheiten haben zur Ausbildung eines auch für die Pflanzenwelt besonders attraktiven Standortes geführt. So wird der Naturinteressierte im Juni mit dem Anblick von Tausenden blühenden Orchideen belohnt. Die Pflanzenwelt der Volksdorfer Teichwiesen ist sehr artenreich mit einer für Hamburger Verhältnisse auf vergleichsweise kleinem Raum sehr großen Anzahl an heute seltenen Arten. Diese Vielfalt ist vor allem auf den Strukturreichtum des Geländes mit dem Nebeneinander unterschiedlicher Biotope zurückzuführen, bedingt durch die wechselvolle geologische Geschichte. Fließ- und Stillgewässer, Röhrichte, Bruchwald und andere Gehölzbestände sowie Wiesen und Weiden sind eng miteinander verbunden und haben in Verbindung mit dem in weiten Teilen feuchten bis nassen, moorigen Untergrund gefährdete Feuchtwiesenarten in großen Beständen hervorgebracht. So blühen hier Tausende von Orchideen, vor allem das Breitblättrige und das Gefleckte Knabenkraut. Daneben haben hier botanische Raritäten wie der Teufelsabbiss und die Gelbe Wiesenraute ihre Heimat. Als "Landschaftspfleger" sind hierfür schottische Hochlandrinder im Dauereinsatz tätig. Die vielfältigen Lebensräume bedingen eine abwechslungsreiche Fauna. So stellen die Volksdorfer Teichwiesen mit 39 Brut- und 22 Gastvogelarten ein wertvolles Brut-, Nahrungs- und Rasthabitat für Vögel dar. Als seltene Wiesenvögel kommen in den Teichwiesen der Kiebitz und die Bekassine als Brutvögel vor, die durch ihre Balzflüge auch von Besuchern des Schutzgebietes gut beobachtet werden können. Von den Wasservögeln ist der Haubentaucher der bemerkenswerteste Brutvogel, der aber nicht jedes Jahr brütet und häufig beim Brutgeschäft gestört wird. Bei den Vögeln der Röhrichte und Gebüsche wurde 1996 erstmals der in Hamburg noch sehr seltene Schlagschwirl nachgewiesen.

Allgemeine Informationen

Verantwortliche Organisationen

Schutzzwecke

Fauna

Bekassine

owl

Fauna

Moorfrosch

owl

Fauna

Aurorafalter

Regeln

Betretungsverhalten

dtp_enteringoffthebeatenpath_forbidden_regular

Betreten abseits der Wege ist verboten

Reitaktivitäten

dtp_horseriding_allowed_regular

dtp_designatedpathsplaces_allowed_regular
Reiten ist nur erlaubt auf

Ausgewiesene Wege/Plätze

Aufenthaltsaktivitäten

dtp_camping_forbidden_regular

Zelten ist verboten

Luftaktivitäten

dtp_airsport_forbidden_regular

Luftsport (Starten und Landen) ist verboten

dtp_dronesmodelplanes_forbidden_regular

Drohnen/Flugmodelle ist verboten

Generelles Verhalten

dtp_disposingofwaste_forbidden_regular

Abfall entsorgen ist verboten

dtp_goingtothetoilet_forbidden_regular

Toilettengang ist verboten

dtp_fire_forbidden_regular

Feuer ist verboten

dtp_dogswithleash_allowed_regular

Hunde mit Leine ist erlaubt

dtp_fishing_forbidden_regular

Angeln ist verboten

dtp_swimming_forbidden_regular

Baden ist verboten

dtp_bathinganimals_forbidden_regular

Baden von Tieren ist verboten

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